Chiropractic Altenburg

Schmerztherapie


Medizinisches Training

Ein komplexes Zusammenspiel von zahlreichen Knochen, Gelenken, Muskeln und Bänder ergeben die Bewegungen im menschlichen Körper. Alle davon haben wichtige Aufgaben im Bewegungsapparat und sie funktionieren stets als aufeinander abgestimmte Gesamtheit.  Als arbeitendes Element ist dabei der Muskel immer wieder störanfälligsten. 

Schmerz hat die biologische Aufgabe, kranke Teile der Funktionskette zu schützen. Da eine Kette nur so stark ist wie ihr schwächstes Glied, wird der gesunde Muskel zu Gunsten der kranken Strukturen ausgebremst. Das führt dazu, dass der Chronischer Schmerz meist nicht dort wahrgenommen wird, wo die Störung sitzt, sondern oft dort, wo der Körper kompensiert.

Die Funktion des Muskels unter der Lupe 

Der erste Schritt in der Schmerztherapie ist das Erkennen und Zuordnen von Störungen. 

Eine genaue Untersuchung des Funktionszustandes der Muskulatur mit besonderer Aufmerksamkeit auf die Beweglichkeit des Körpers und die Lokalisierung der Spannungszustände der Muskulatur, bilden die Basis.

Gestörte Strukturen werden in Kenntnis der biokinematischer Grundlagen durch gezielte Reize von außen behandelt. Der Körper reagiert mit einer Spannungsregulierung und die geometrische Ordnung der einzelnen Muskelfasern wird wiederhergestellt.

Manuelle und aktive Schmerztherapie

Praktisch gibt es verschiedene Möglichkeiten einen solchen Reiz zu setzen. 

Dies kann durch eine Manipulation von außen, sozusagen auf „unnatürlichem“ Wege geschehen. Der Patient ist dabei passiv, während der Therapeut den Reiz setzt. Die zweite Möglichkeit ist der „natürliche“ Weg, der über eine aktive Übung stattfindet.

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Die Stimulation von außen kann über verschiedene Techniken stattfinden. Etabliert hat sich dabei vor allem die manuelle Stimulation (Druckpunkt).

Ein solcher Druckpunkt dauert ca. eine halbe Minute. Durch einen gezielten Druck mit dem tastenden Finger wird über einen Schwellenprozess des Muskels eine Spannungsregulierung provoziert. Oft ist der Druckpunkt zunächst sehr schmerzhaft, lässt aber in der Schmerzintensität nach, sobald sich die Spannungsregulierung einstellt.


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Durch definiertes assistiertes Training kann ein natürlicher Reiz gesetzt werden, der auf physiologischen Prozessen beruhtZum Einsatz kommt diese Technik vor allen dann wenn sich die Störungen der Muskulatur in schwer zugänglichen Körperbereichen befinden. 

Diese Techniken bieten dem Patienten die Möglichkeit, sich aktiv an der Therapie zu beteiligen und nach entsprechender Unterweisung zum Experten für den eigenen Körper zu werden. Dabei werden die einzelnen Übungen individuell auf die Problematik des Patienten angepasst. Die Reizschwelle der Muskulatur muss dabei in jedem Fall überschritten werden, um Veränderungen im Muskel zu provozieren. Die Übungen können für den Patienten durchaus anstrengend sein.

Bei einer erfolgreichen Therapie ist der Patient im Anschluss selbst imstande, seine Schmerzen einzuordnen und zu verstehen. Durch das Erlernen der Techniken kann er sich mit Übungen und Veränderungen seines Lebensstils selbst helfen - ohne Operation und ohne Medikamente. So verlieren die Schmerzen ihren Schrecken.

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